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		<title>Walserforschung | Virtuelles Walsermuseum</title>
		<link>https://www.walsermuseum.ch/?id=48</link>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2026 13:56:55 +0200</pubDate>
		<category>Virtuelles Walsermuseum</category>
		<item>
			<link>https://www.walsermuseum.ch/geschichte/walserforschung/20-jahrhundert-141</link>
			<title>20. Jahrhundert</title>
			<description>&lt;p&gt;Ab 1970 rückte die Walserfrage auch ins Blickfeld der italienischen Forschung. Grosse Verdienste hat sich der Mailänder Historiker &lt;strong&gt;Enrico Rizzi&lt;/strong&gt; u. a. mit seinen Recherchen in italienischen Archiven erworben, deren Resultate er in verschiedenen Publikationen veröffentlichte. &lt;strong&gt;Rizzi&lt;/strong&gt; konnte nachzuweisen, dass die Walserkolonisation im 13. Jahrhundert zunächst fast immer nur über die Auswanderung einzelner Personen oder Familien ablief, die massgeblich von den italienischen Feudalherren in Piemont und im Wallis sowie von den mit Ländereien begüterten Klöstern initiiert und gefördert wurde, wobei als besonderer Anreiz das bereits erwähnte &amp;laquo;Walserrechts&amp;raquo; lockte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;2002 veröffentlichte &lt;strong&gt;Johannes Führer&lt;/strong&gt;&amp;nbsp; die äusserst interessante Dissertation &amp;laquo;Die Südwalser im 20. Jahrhundert: Transformation, Assimilation und Affirmation der Walser im Aostatal, im Piemont, im Tessin und im Wallis&amp;raquo;, die ?&amp;nbsp; kurz gesagt ? den Schwund des Walserdeutschen und der Walseridentität behandelt., und 2003 legte &lt;strong&gt;Max Waibel&lt;/strong&gt; unter dem Titel &amp;laquo;Unterwegs zu den Walsern in der Schweiz, in Italien, Frankreich, Liechtenstein Vorarlberg und dem Tirol&amp;raquo; eine kurz gefasste Gesamtdarstellung mit dem Charakter eines Reiseführers vor.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Thema Walser ist - abgesehen von einigen sprachlichen Aspekten - weitgehend ausgeschöpft.&amp;nbsp; Während in den italienischen Walsersiedlungen der Sprachwechsel vom Deutschen zum Italienischen weitgehend vollzogen ist, ist nördlich des Alpenkamms ein Sprachwandel im Gang, dem nachzugehen sich bestimmt lohnt.&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 00:00:00 +0100</pubDate>
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			<link>https://www.walsermuseum.ch/geschichte/walserforschung/19-jahrhundert-140</link>
			<title>19. Jahrhundert</title>
			<description>&lt;p&gt;Über die Herkunft der Stammeltern der Oberwalliser und Walser ist man sich noch nicht einig. &amp;nbsp;Man hält sie entweder für aus dem Berner Oberland ins Oberwallis eingewanderte Alemannen, oder für Burgunder, die durch das offene Unterwallis an den Oberlauf der Rhône gelangte sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gleiches gilt für die Sprache. Die einen halten sie für burgundisch, die andern für alemannisch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Den Knoten löste &lt;strong&gt;Albert Bachmann&lt;/strong&gt;,Professor für Germanische Philologie an der Universität Zürich, mit dem Artikel &amp;laquo;Deutsch&amp;raquo; im &amp;laquo;Geographischen Lexikon der Schweiz&amp;raquo; (1907) in welchem er unmissverständlich Stellung für die Besiedlung des Oberwallis durch alemannische Bauern aus dem Berner Oberland bezog.&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 00:00:00 +0100</pubDate>
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			<link>https://www.walsermuseum.ch/geschichte/walserforschung/die-zeit-vom-16-bis-ins-18-jahrhundert-139</link>
			<title>Die Zeit vom 16. bis ins 18. Jahrhundert</title>
			<description>&lt;p&gt;Ende des 18. Jahrhunderts waren die grösseren Siedlungen in Graubünden und Italien bekannt, in denen &amp;quot;lepontisches Deutsch&amp;quot;, d. h. Walserdeutsch, gesprochen wurde. Ungeklärt blieb die Frage nach dem Herkommen der deutschen Sprachinselbewohner in Graubünden, denen man gerne die Rolle als Passwächter zuwies. Während Tschudi sie alle für alteingesessen hielt, galten in der Geschichtsschreibung seit Campell die Davoser als Einwanderer aus dem Oberwallis. Sererhard führt die Herkunft aller, die in Graubünden &amp;laquo;lepontisch Teutsch&amp;raquo; sprachen, auf das Oberwallis zurück. Auch war schon erkannt worden, dass hinter der Einwanderung von Oberwallisern nach Graubünden weltliche und kirchliche Dynasten standen, und dass verschiedene deutsche Sprachinseln ein eigenes Recht hatten.&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 00:00:00 +0100</pubDate>
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