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		<title>Kulturwäga | Virtuelles Walsermuseum</title>
		<link>https://www.walsermuseum.ch/?id=58</link>
		<description></description>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 18:13:57 +0200</pubDate>
		<category>Virtuelles Walsermuseum</category>
		<item>
			<link>https://www.walsermuseum.ch/allgemein/kulturwege/geschinu-349</link>
			<title>Geschinu</title>
			<description>&lt;h2&gt;Das Dorf&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Der vom lateinischen Wort &amp;laquo;cascina&amp;raquo; (Käserei) hergeleitete Name Geschinen deutet auf die erste Besiedelung der Gegend hin. Das Dorf wird erstmals 1386 urkundlich erwähnt und die ersten bekannten Dorfstatuten sind aus dem Jahre 1543.Auffallend ist, dass im 17. und 18 Jh. sehr viele junge Geschiner in fremde Kriegsdienste zogen und es dort zu Ehre und Ruhm brachten.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Die Siedlung&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Das geschlossene Haufendorf liegt im Zwickel des Talhangs und des grossen Münstiger Schuttkegels. Lawinenzüge haben das Entstehen der dichten Dorfanlage mitbestimmt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auffallend sind im Osten der Siedlung die Stadel auf der kleinen Anhöhe des Biels. Obwohl wir im Dorf kein &lt;a href=&amp;quot;?id=50&amp;amp;mod_action=show_entry&amp;amp;entry_id=205&amp;quot;&gt;&amp;quot;Heidehüs&amp;quot;&lt;/a&gt; finden, gehört es mit seinen stattlichen &amp;quot;Vorschutzhäusern&amp;quot; und Stadeln zu den wertvollen Siedlungen im Goms.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Der Geschiner See&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Inmitten der weiten Obergommer Ebene präsentiert sich der Geschiner See. Von Münster kommend erblickt man schon aus der Ferne dieses Gewässer.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflugplatzes entstand hier nach 1999 der Geschiner See. Zum Bau eines Lawinenleitdamms wurde hier Schüttmaterial entnommen und so eine alte Idee verwirklicht: der Geschiner See. Dank den kantonalen Stellen konnte der Schutz vor Naturgefahren und die teilweise Renaturierung der alten Sumpffläche vorgenommen werden. Der östliche Teil des Sees dient dem Naturschutz. In einem vom See abgetrennten Biotop können sich verschiedene Sumpfpflanzen und Sumpfbewohner ausbreiten. Der See dient als Nahrungsquelle für Vögel und Insekten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der westliche Teil kann von Badegästen genutzt werden. Eine gepflegte Liegewiese, ein Sandbereich, Grillstelle und verschiedene Bänke und Tische laden zu Verweilen ein. Um den gesamten See führt ein bequemer Weg, welcher auch von Kinderwagen befahren werden kann.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;9.1 Weger Hüs&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Erbaut wurde dieses stattliche Haus 1664. Es zeugt vom Wohlstand und Status der heimgekehrten Söldneroffiziere der Familie Weger. Mit seiner Raumdisposition gehört es zum Typ der Gommer Patrizierhäuser.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der bekannteste Bewohner war der Hüne Weger Baschi&amp;raquo; (1759 - 1832), der wegen seiner Riesengrösse und seiner ungeheuren Kraft in die Walliser Sagen einging.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Lesen und hören Sie die Sagen vom &lt;a href=&amp;quot;?id=38&amp;amp;mod_action=show_entry&amp;amp;entry_id=62&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Wegerbaschi in Walliserdeutsch&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;9.2 Dorfplatz / Schüelhüs&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Im Westen des Biels öffnet sich das Dorf zu einer platzartigen Erweiterung, gesäumt von einem wertvollen Baubestand. Im Osten dieses Platzes steht das alte Gemeinde- und Schulhaus mit dem repräsentativen Rundeingang. Bis 1956 wurden die Kinder des Dorfes dort unterrichtet. Im Norden erhebt sich ein imposantes Haus von 1675. Der &amp;quot;Vorschutz&amp;quot; auf Konsolen ist nicht nur auf der Frontseite, sondern auch auf der Traufseite, geschmückt mit Kielbogen und &lt;a href=&amp;quot;?id=50&amp;amp;mod_action=show_entry&amp;amp;entry_id=258&amp;quot;&gt;Würfelfries&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;9.3 &lt;a href=&amp;quot;?id=50&amp;amp;mod_action=show_entry&amp;amp;entry_id=212&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Speicher / Spycher&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Auf halber Höhe zum Biel steht ein wertvolles &lt;strong&gt;&amp;quot;Spycherli&amp;quot;&lt;/strong&gt; (kleiner Speicher) mit der Inschrift &amp;quot;C 1 17 ii 28&amp;quot;. Es diente als Aufbewahrungsraum für Fleisch, Brot, Korn, unbenutzte Kleider und allerlei Gebrauchsgegenstände.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;9.4 Senneriiplatz&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Zuoberst im Dorf am Hang stehen die zwei nicht mehr genutzten Gebäude der frühern Selbstversorgung: die Sennerei und das 1928 neu erstellte Backhaus mit Wasch-und Schlachtraum im Erdgeschoss.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Noch bis in die 50er Jahre wurde in der &lt;a href=&amp;quot;?id=49&amp;amp;mod_action=show_entry&amp;amp;entry_id=166&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Backstube&lt;/a&gt; einmal im Monat das schmackhafte Roggenbrot gebacken. Im &lt;strong&gt;&lt;a href=&amp;quot;http://www.alpenstadt-2008.ch/alpenstadtjahr2008/projekte-gmeiwaerch.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Gmeiwäärch&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (gemeinsame Holzaufbereitung) wurde das &amp;laquo;Backholz&amp;raquo; gesägt, gespalten und zum Trocknen aufgestapelt. Das Anheizen des Ofens und das Backen erfolgten nach einer traditionellen Reihenfolge. War der Ofen warm genug, ging das Backen Tag und Nacht ohne Unterbrechung durch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Schlachtraum im Erdgeschoss war so gut eingerichtet, dass man dort nicht nur Kleinvieh, sondern auch Rinder und Kühe schlachten konnte. Das Fleisch wurde dann zu Hause eingesalzen und im &lt;strong&gt;&lt;a href=&amp;quot;?id=50&amp;amp;mod_action=show_entry&amp;amp;entry_id=212&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Spiicher&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; zur Luftrocknung aufgehängt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bis 1977 wurde die Milch in der Dorfsennerei verarbeitet und der Vorplatz war Treffpunkt der Dorfbevölkerung, um Neuigkeiten auszutauschen.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;9.5 Umgebaute &lt;a href=&amp;quot;?id=50&amp;amp;mod_action=show_entry&amp;amp;entry_id=229&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Heuställe&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Der grösste Teil der Heuställe des Dorfes werden nicht mehr für die Fütterung und Unterbringung des Viehs genutzt, darum werden viele zu Wohnungen umgebaut. Die ursprünglichen Richtlinien sahen vor, dass man Wohnhauselemente, z.B. Fensteröffnungen, in den Umbau integrierte (umgebauter Heustall oben &amp;ndash; Umbau 1999). Später empfahl der Heimatschutz, dass nur die bestehenden Öffnungen wie &lt;strong&gt;&amp;quot;&lt;a href=&amp;quot;?id=50&amp;amp;mod_action=show_entry&amp;amp;entry_id=229&amp;quot;&gt;Lisch- und Etztüren&lt;/a&gt;&amp;quot;&lt;/strong&gt; voll verglast werden dürften.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;9.6 &lt;a href=&amp;quot;?id=50&amp;amp;mod_action=show_entry&amp;amp;entry_id=211&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Stadelgruppe&lt;/a&gt; &amp;laquo;uf ein Biel&amp;raquo;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;In den &amp;quot;Kunstdenkmälern der Schweiz&amp;quot; (Walter Ruppen -Band 1) wird die Gruppe von Wirtschaftsgebäuden auf der Kuppe des Biels als die vielleicht schönste Gruppe von Nutzbauten des ganzen Goms bezeichnet. Sie zeugen vom bäuerlichen Wohlstand früherer Jahrhunderte. Fast sieht es so aus, als wären diese imposanten Stadel im Gespräch zueinander gekehrt und nur durch Weg und kleine Plätze voneinander getrennt.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;9.7 &amp;quot;D&amp;#39;s Wiiss Hüs&amp;quot;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Älteres Haus mit gemauertem Hinterhaus. Anton Weger erweiterte es 1871 rechts um eine Achse und ummantelte es mit einer Mauer. Das mit weissem Kalkmörtel verputzte Mauerwerk war ein Kontrast zu den dunklen, sonnenverbrannten Gebäuden am Biel. Es ist verständlich, dass es im Dorf bald nur noch &amp;laquo;ds&amp;#39; Wiss Hüss&amp;raquo; genannt wurde. Keller und Kammergeschoss gibt es nur im Vorderhaus.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;9.8 Kreuzstadel&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Seit vielen Jahrhunderten wurde das erste Gebäude beim Dorfeingang und das letzte beim Dorfausgang mit einem Kreuz geschmückt. Da am Lagger Stadel als letztes Gebäude im Osten ein Kreuz hing, kennt man ihn im Dorf nur unter dem Namen Kreuzstadel. Er hat als schönster Stadel im Goms J.R. Rahn 1909 zu einer Zeichnung bewogen.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;9.9 Sebastianskapelle&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Die heutige Kapelle des heiligen Sebastian wurde 1750 errichtet. Das Sakramentshäuschen aus Giltstein an der linken Chorseite ist ein wiederverwendeter Teil des Vorgängerbaus und stammt aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts. Die Malereien an den Wänden und an der Decke sind von Johann Georg Pfefferte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Altar wird &lt;a href=&amp;quot;http://www.obergommer.ch/genealogie/10824.htm&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Peter Lagger&lt;/a&gt; aus Reckingen zugeschrieben. Das Hauptgemälde zeigt das Martyrium des hl. Sebastian in figurenreicher Szene und das Oberblatt Maria Hilf nach dem Passauer Gnadenbild.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;9.10 &lt;a href=&amp;quot;?id=50&amp;amp;mod_action=show_entry&amp;amp;entry_id=241&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Renaissancehaus&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Ein prachtvolles &amp;laquo;Vorschutzhaus&amp;raquo; steht am westlichen Dorfrand. Erbaut wurde es in der 1. Hälfte des 17. Jh. Das Typische an ihm ist die breite Vorderseite. Über dem Erdgeschoss kragt die Fassade mit reicher Verzierung vor: stab- und wappengeschmückte Konsolen, Kielbögen und Rillenfriese.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es ist das Geburtshaus des Kunstmalers &lt;a href=&amp;quot;http://art.bcvs.ch/de/artiste/werlen/&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Ludwig Werten&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;Quelle:&lt;/h5&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Kulturweg Geschinen. Kulturlandschaft Münster-Geschinen. Postfach 41, 3985 Münster-Geschinen; ein PDF-Version finden Sie &lt;a class=&amp;quot;download&amp;quot; href=&amp;quot;?action=get_file&amp;amp;id=58&amp;amp;resource_link_id=460&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
</description>
			<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 00:00:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="https://www.walsermuseum.ch/writable/media/1613657170-965512c9f5.jpg" length="64518" type="image/jpeg">
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.walsermuseum.ch/allgemein/kulturwege/minschter-348</link>
			<title>Minschter</title>
			<description>&lt;h2&gt;Das Dorf&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Das Dorf Münster wird um 1221 das erste Mal unter dem &amp;nbsp;Namen Musterium erwähnt. Der später übliche Name Monasterium weist auf ein Kloster hin. Daneben hiess das Dorf auch &amp;laquo;Comes&amp;raquo; oder &amp;laquo;Conches&amp;raquo;, was beides Talmul de bedeutet. Aus Monasterium wurde später &amp;laquo;Minster&amp;raquo; oder Münster und aus dem Namen &amp;laquo;Conches&amp;raquo; wurde Goms.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Die Siedlung&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Münster liegt auf der Westflanke eines grossen Schuttfächers und zugleich am Ausgang des Münstigertals. Vor allem von Westen her bietet es sich mit seinen dunklen Gebäuden und der weissen Pfarrkirche als imposantes Haufendorf dar. Reich ausgestattete Sakralbauten und grosse stattliche Wohnhäuser prägen noch heute das Dorfbild. Ein besonderes Kleinod ist der spätgotische Flügelaltar in der Pfarrkirche. Nach dem Urteil vieler Kunstkenner soll er alle spätgotischen Altäre der Schweiz an Schönheit und künstlerischer Auffassung übertreffen. Er wurde vom Luzerner Holzschnitzer Jörg Keller geschaffen und im Jahre 1509 in Münster aufgestellt.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Der Dorfplatz&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Der Dorfplatz in seiner heutigen Form entstand nach dem Unwetter von 1987. Er soll zum Verweilen einladen, Kulisse für Dorffeste und Darbietungen bilden und als Denkmal an das Unwetter erinnern. Für die Gestaltung des Platzes ging der Künstler Alfons Henzen als Sieger aus dem Wettbewerb hervor. Zentrales Motiv bildet ein Brunnen, behauen aus einem angeschwemmten Stein.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;1.1 Schützenhaus&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Erbaut von Hauptmann Johann Adrian von Riedmatten zwischen 1727 und 1731. Diente bis 1929 als Schiessstand und Versammlungslokal. An der Nordwand kleiner Anbau mit Schiessfenster. 1501 gab der Landrat der Walliser Bevölkerung den Anstoss, sich im &amp;laquo;Musketenschiessen&amp;raquo; zu üben. Dadurch entstanden schon sehr früh Schützenzünfte. Die ersten bekannten Statuten der &amp;laquo;löblichen&amp;raquo; Schützenzunft von Münster stammen aus dem Jahr 1724.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;1.2 &lt;a class=&amp;quot;internal-link&amp;quot; href=&amp;quot;?id=50&amp;amp;mod_action=show_entry&amp;amp;entry_id=212&amp;quot;&gt;Speicherl / Spycher&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Aus dem 17. Jahrhundert. Sehr gut erhaltener Speicher mit originalen Elementen. So zum Beispiel der Holztreppenaufgang, Türen und die Fensteröffnungen unter dem Dach. Ebenso bemerkenswert sind die Konsolen mit Rosskopf-Verzierung.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;1.3 Heidenhaus&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Eines der ältesten &lt;a class=&amp;quot;internal-link&amp;quot; href=&amp;quot;?id=50&amp;amp;mod_action=show_entry&amp;amp;entry_id=238&amp;quot;&gt;Wohnhäuser&lt;/a&gt; des Obergoms. Gebaut vor 1500, renoviert 1791 (Jahrzahl auf später eingezogenem Dielbaum). Hinten Heustall, der heute umgebaut, die Wohnfläche des Hauses vergrössert.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;1.4 Römerhaus&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Erbaut 1908. Um die Jahrhundertwende, 19. / 20. Jahrhundert, wurden im Dorf mehrere Häuser aus Stein gebaut. Baumeister waren Maurer aus Italien, welche die handwerklichen Kenntnisse besassen, solche Gebäude zu errichten. Durch den Bauherrn Ludwig Werlen, der mehrere Jahre in der Schweizer Garde in Rom diente, bekam das Haus den Namen &amp;laquo;Römerhaus&amp;raquo;.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;1.5 St. Margarethenkapelle&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Am Ort einer älteren Kapelle wurde 1769 die heutige Kapelle errichtet. Inschrift am Chorbogen: &amp;laquo;Diese Kapelle hat lassen aufbauen / Die löbliche Bürgerschaft Münster zue / Ehren der hl. Mariae des guten Rathes / und des hl. Johannis von Nepomuk absonderli / aber der hl. Jungfrau und Martyrin / Margueritha im Jahre 1769&amp;raquo;. Im Scheitel der Joche finden sich Malereien aus der Zeit des Kapellenbaus.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;1.6. &lt;a class=&amp;quot;internal-link&amp;quot; href=&amp;quot;?id=50&amp;amp;mod_action=show_entry&amp;amp;entry_id=238&amp;quot;&gt;Wohnhaus&lt;/a&gt; und Metzgerei&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Erbaut 1669/70 von Peter Imsand, Mächtigstes Gommer Haus des Dorfes. Der Vorschutz betont nicht nur die Stirnfassade, sondern ebenso die linke Traufseite, die als Schauseite gestaltet ist. Das Rundbogenportal war früher Zugang zur Querachse. 1974 stilgerecht renoviert. Das Haus verfügt über die grösste originale Fensterreihe im Goms. Giltsteinernes Hausschild vom Erbauer Peter Schmid &amp;laquo;PIS&amp;raquo; mit Wappen und Jahrzahl 1670 rechts vom Portal. Wegen seiner Grösse und seinen vielen Räumen nannte man das Haus schon damals &amp;laquo;Vatikan&amp;raquo;, und dieser Name ist ihm bis heute geblieben.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;1. 7 &lt;a class=&amp;quot;internal-link&amp;quot; href=&amp;quot;?id=50&amp;amp;mod_action=show_entry&amp;amp;entry_id=212&amp;quot;&gt;Stadel&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;h3&gt;1.8 &lt;a class=&amp;quot;internal-link&amp;quot; href=&amp;quot;?id=50&amp;amp;mod_action=show_entry&amp;amp;entry_id=229&amp;quot;&gt;Heustall&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;h3&gt;2.1 Backhaus&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Erbaut 1929, nachdem das alte Backhaus mit der Mühle im Untergeschoss der Verbreiterung der Furkastrasse weichen musste. Bis in die 60er-Jahre wurde es als Gemeindebackhaus genutzt. Die Backwoche wurde mit einem Anschlag und durch Ausruf des Dorfweibels nach der Sonntagsmesse angezeigt. Die Hausfrauen setzten dann zu Hause im &amp;laquo;Hebifass&amp;raquo; den Sauerteig an. Das Heizen des Ofens und das Backen erfolgte nach einer traditionellen Reihenfolge, &amp;laquo;im Cheer&amp;raquo;. War der Ofen warm genug, ging das Backen Tag und Nacht ohne Unterbrechung durch. Wer an der Reihe war, brachte im &amp;laquo;Hebifass&amp;raquo; die doch recht grosse Menge Teig ins Backhaus und leerte diese auf die &amp;laquo;Laibbank&amp;raquo;. An diesem grossen Tisch konnten drei Familien in mehreren Arbeitsphasen den Teig verarbeiten und zu Brotlaiben formen. Schliesslich schob man diese (bis zu 90 Laibe) in den grossen Ofen, und sie wurden zum schmackhaften Walliser Roggenbrot gebacken. Heute dient das Backhaus in der Winter- und Sommersaison zum Schaubacken.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;2.2 Wohnhaus Domherr Guntern&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Baujahr 1536? Jahrzahl auf rechter Kellertüre. Erstes datiertes &amp;laquo;Vorschutzhaus&amp;raquo; des Obergoms. &amp;laquo;VorschutzKonsolen&amp;raquo; mit Stäben und Wappen. 1952 Totalrenovation und Entfernung des Mauerkamins. Im &amp;laquo;Loibe&amp;raquo;-Geschoss der rückseitigen &amp;laquo;Stubjini&amp;raquo; noch originale Fensteröffnungen zwischen intakten Würfelfriesen. Grosse stichbogige Nische gegen die Strasse hin, früher ein Tor oder Schaufenster zu einer Werkstätte? Links der Kellertüren Marmormedaillon mit dem Wappenzeichen von Domherr Guntern und der Jahrzahl 1660.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Geschichte dieses Hauses: In einem Vorgängerbau könnte Bischof Witschard Tavelli 1361 gefangen gehalten worden sein. Dieser hatte mit dem Grafen von Savoyen einen Friedensvertrag geschlossen. Graf Amadeus verlangte nun dafür von jeder &amp;laquo;Gemeinde&amp;raquo; 13&amp;#39;000 Goldflorinen. Da sich die Pfarrei Münster mit anderen zusammen sträubte, diesen Betrag zu zahlen, kam der Bischof mit grossem Gefolge ins Goms. Am 16. Oktober 1361 überfiel eine Gruppe von Bauern den Bischof in Ernen. Einige der Gefolgsleute fanden den Tod, er selber wurde verwundet und nach Münster verschleppt, wo er elf Wochen lang gefesselt in einem Keller eingesperrt war.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Er erlangte seine Freiheit erst wieder, als er auf die folgenden Bedingungen einging. Er musste: die geforderte Summe selber bezahlen, Straflosigkeit für alle Beteiligten zusichern, alle rückständigen Steuern und Abgaben erlassen und den Kirchenbann aufheben. Bis die obgenannten Bedingungen erfüllt waren, musste er drei Geiseln aus seinem nächsten Verwandtenkreis stellen.&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;Quelle:&lt;/h5&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Kulturweg Münster. Kulturlandschaft Münster-Geschinen; Postfach 41, CH-3985 Münster - Geschinen; eine PDF-Ausgabe des Kulturführers finden Sie &lt;a class=&amp;quot;download&amp;quot; href=&amp;quot;?action=get_file&amp;amp;id=58&amp;amp;resource_link_id=45d&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Weiter Informationen zu &lt;a class=&amp;quot;external-link-new-window&amp;quot; href=&amp;quot;https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnster_VS&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Münster&lt;/a&gt; VS&lt;/p&gt;
</description>
			<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 00:00:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.walsermuseum.ch/allgemein/kulturwege/saengerma-347</link>
			<title>Sängerma</title>
			<description>&lt;p&gt;Die prähistorische &amp;quot;Siedlung&amp;quot; auf dem nahen &amp;quot;Heidnisch Biel&amp;quot; und römische Münzfunde lassen darauf schliessen, dass die ursprünglich vielleicht &amp;quot;Oselz&amp;quot; geheissene Niederlassung uralt ist. Der reich besonnte, grüne Hügel am Rande der versumpften Rottenebene muss den Menschen seit jeher angezogen haben, um so mehr als hier, an dem sonst trockenen Talhang, eine grosse Quelle entsprang, und die mittelalterliche &amp;laquo;via regia&amp;raquo; durch die sonnseitige Talflanke führte. Das Dorf hatte gewiss schon lange bestanden, ehe die frühere Bezeichnung dem Namen des Kirchenpatrons St. Germanus von Auxerre wich.&lt;br /&gt;
Manches deutet darauf hin, dass St. Ger-man einst der kirchliche - und damit auch der weltliche - Mittelpunkt der ehemaligen Grosspfarrei Raron war, vor allem auch die Stiftung des Benefiziums der Kaplanei, der Altaristenpfründe des hl. Antonius Eremita, durch die vier Viertel der Grosspfarrei, Bürchen, Unterbäch, Ausserberg&lt;br /&gt;
St. German sitzt als Haufendorf auf einer Hügelkuppe am Fuss der rechten Talflanke. Der liebliche Hügel ist noch heute - im Gegensatz zum gletschergescheuerten Fels des &amp;quot;Heidnisch Biel&amp;quot; - als riesige Sackung des abschüssigen Hangs kenntlich, folgt das Auge doch der schräg emporsteigenden Abbruchkante vom Talweg bis hoch über dem Dorf.&lt;br /&gt;
Am östlichen Eingang beginnt das alte Dorf mit hölzernen Nutzbauten hangseits der Strasse, die die Siedlung von Ost nach&lt;br /&gt;
und Raron, im Jahre 1361. So ist es durchaus möglich, dass die Kirche &amp;laquo;in Sancto Germano de Vineis&amp;raquo; (Reben), wie Bischof Nikolaus Schiner 1498 die Örtlichkeit nennt, die Rebe für das seit dem 15. Jahrhundert bekannte Wappen des Zenden und späteren Bezirkes Raron geliehen hat.&lt;br /&gt;
Die Rolle als Mittelpunkt der Grosspfarrei wird St. German im späteren Hochmittelalter verloren haben, als die Ministerialburgen von Viztum und Meier aus Sicherheitsgründen auf dem trutzigen Felshügel von Raron errichtet wurden. Dieses für St. German schicksalsschwere Ereignis erfolgte nach der Erweiterung des Kirchenschiffs fast auf das Dreifache im 12./13. Jahrhundert; die oben genannte Gründung der Kaplanei 1361 war hingegen bereits seine Folge. Durch die Verlegung der Talstrasse in die Ebene am Ende des 15. Jahrhunderts kam das Dorf vollends abseits zu liegen. Heute gehört St. German kirchlich und politisch zu Raron.&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;/h5&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Walter Ruppen: St. German, VS. Kirche und Dorf. Schweizerische Kunstführer. Hrsg. Von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern, 1987.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;In der oben erwähnten Broschüre werden die verschiedenen Sehenswürdigkeiten aufgelistet und besprochen:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Kirche des Hl. Germanus, deren erste Zeugen schon aus dem 9. Jh. stammen und die durch ständige An- und Umbauten bis ins 19. Jh. hinein, ihren heutigen denkwürdigen Stil&amp;nbsp; erhalten hat. Die Kirche wurde 1980 &amp;ndash; 1982 unter Aufsicht der eidgen. &amp;nbsp;und kant. Denkamlpflege, sorgfältig und eindrücklich restauriert.&lt;/p&gt;

&lt;ol&gt;
	&lt;li&gt;Wohnhaus aus dem Jahr 1560&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Altes Schulhaus um die Zeit von 1600&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Kaplaneihaus, hier zeugt ein Wappen mit der Ziffer MCCCLXXV (1475)&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Ein schmales Häuschen aus dem Jahr 1452&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Vogelhüs&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Rundbogenportal&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Trielhüs&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Stadelspeicher&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Bruderschaftshaus&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Wohnhaus mit uralter Bohlendecke&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Beim Bau des neuen Schulhause wurde eine Wehrbau, bzw. Ministerialturm aus dem 13. Jh. abgetragen&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Haus des Meier (?) Peter Teler&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Tscheggehüs und&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Vogelhüs (5)&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&amp;quot;?action=get_file&amp;amp;id=58&amp;amp;resource_link_id=458&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;&lt;strong&gt;Broschüre&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&amp;quot;https://raron.ch/leben-wohnen-2/derkulturweg/&amp;quot;&gt;Bilder der Region&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kulturweg&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&amp;quot;https://www.derkulturweg.com/&amp;quot;&gt;Ausserberg &amp;ndash; St. German - Raron&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mehr zur Gemeinde&amp;nbsp;&lt;a href=&amp;quot;https://raron.ch/&amp;quot;&gt;Raron&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;VS, 23. 3. 2011&lt;/h5&gt;
</description>
			<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 00:00:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="https://www.walsermuseum.ch/writable/media/1613656490-a0a599993b.jpg" length="49261" type="image/jpeg">
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.walsermuseum.ch/allgemein/kulturwege/gestiljiu-346</link>
			<title>Gestiljiu</title>
			<description>&lt;h2&gt;Das Dorf&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Niedergesteln wurde möglicherweise durch savoyische Handelsleute im 11. Jahrhundert als teilweise befestigter Handelsplatz gegründet. Der Name &amp;quot;Gesteln&amp;quot; wird erstmals beim Kauf der Kastlanei Gesteln und Lötschen im Jahr 1179 erwähnt. Der Name Gesteln, lateinisch Chastellone Castellio, in der deutschen Sprache gleichzusetzen mit Burg, Feste sowie Schloss.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Dorf liegt am Fusse der im 12. Jahrhundert von den &lt;a href=&amp;quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Herren_von_Turn&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot; title=&amp;quot;Herren von Turn&amp;quot;&gt;Herren von Turn&lt;/a&gt; erbauten Gestelnburg. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die begehbare und beleuchtete Eiszeithöhle im Innern des Burgfelsens. Das Dorfbild wird einerseits durch den Dorfkern geprägt, andererseits durch die Jolibachschlucht. Entlang dieser Schlucht gelangt man über Wanderwege, Suonen und die BLS-Südrampe ins Jolital, welches ein Teil des &lt;a href=&amp;quot;http://de.wikipedia.org/wiki/UNESCO-Weltnaturerbe&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot; title=&amp;quot;UNESCO-Weltnaturerbe&amp;quot;&gt;UNESCO-Weltnaturerbes&lt;/a&gt; ist.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;1. Gestelnburg&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Das Wahrzeichen der Freiherren von Turn war die als uneinnehmbar geltende Burg auf der Feschti. Entsprechend ihrer Macht war auch die Burg die eindrücklichste Anlage im bischöflichen Oberwallis:&lt;br /&gt;
Vermutlich erbaute Peter IV. von Turn an der Stelle des früheren Wachturms das Schloss; es ist jedoch auch möglich, dass bereits Girold I. das Schloss erbaute.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Allein schon die Wahl des Standortes macht aus dieser Burg ein Modell ritterlicher Burgen des 13. Jahrhunderts. Es gab im Oberwallis keine Felsrippe ihres gleichen. Wie eine Laune der Natur tritt hier ein Felssporn aus dem Talhang quer ins Tal vor.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die als Ruine erhaltene Burg auf dem ins Tal heinausragenden Felsvorsprung ist, den drei vorhandenen Wehrabschnitten nach zu schliessen, wohl in drei Etappen gebaut worden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;- Erste Etappe, 12. Jh.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die zuoberst auf dem Burghügel liegenden Elemente - der Rundturm und die Bastei - können noch im 12. Jahrhundert entstanden sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;- Zweite Etappe, 13. Jh.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das zum zweiten Wehrabschnitt gehörende imponierende Herrengebäude (Palas) ist wohl im 13. Jahrhundert errichtet worden. Es geht über die ganze Hügelbreite und hat einen Grundriss von 40 x 13 Metern. Die Burgmauern weisen teilweise eine Dicke von drei Metern auf. Ein gewundener Weg führt hinauf ins Schloss, welches über eine monumentale bequeme Rampe betreten werden kann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;- Dritte Etappe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die weiter unten liegenden Gebäude, wohl Dienstwohnungen und Wirtschaftsgebäude, sowie eine Zisterne, die &amp;quot;rote Wiichüefa&amp;quot;, sind wohl später angefügt worden. Sie befinden sich innerhalb des dritten Verteidigungsdispositivs, welches gegenüber dem zweiten mit schwächeren Mauern ausgerüstet war. (Quelle: &lt;a href=&amp;quot;http://www.castellione.ch/sites/index.php/de/ritterburg&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;http://www.castellione.ch/sites/index.php/de/ritterburg&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;2. Eiszeithöhle&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Auf dem Burghügel befindet sich eine begehbare, beleuchtete Eiszeithöhle.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;3. Prioratskirche&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Die Anfänge der Kirche reichen ide Zeit um 1200 zurück. Es handelt sich um einen einschiffigen Bau, der vom 16. Bis ins 19. Jh. ohne wesentliche Veränderungen blieb. &amp;nbsp;Im Umbau von 1833/34 wurde die Kirche in einem einfachen klassizistischen Stil&amp;nbsp; mit gefluchtetem dreiseitig geschlossenem Chor umgebaut.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Seitenwände sind mit den Stationen des 1883 errichteten Kreuzwegs geschmückt. Der&amp;nbsp; schlanke, zweigeschossige Hochaltar (ein Marienaltar wird erstmals 1350 als Stiftung des Peter V. von Turn erwähnt) wurde 1857 durch Meister Jergen erb aut. Das Altarbild zeigt Maria mit dem Jesuskind, begleitet von zwei Engeln wurde 1857 von Lorenz Justin Ritz. Der linke Seitenaltar ist dem hl. Nikolaus geweiht und wird erstmals bei der Visitation von 1444 erwähnt. Der rechte Seitenaltar ist der Landesheiligen hl. Katharina geweiht und wird ebenfalls erstmals bei der Visitation von 1444 erwänt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der wuchtige, dreigeschossige Glockenturm mit Satteldach, ein sogenannter Käsebissenturm, wird eigentlich Ulrich Ruffiner zugeschrieben; neueste Untersuchungen der Holzteile verweisen aber auf die Jahr 1488 -1491. (Quelle: Kalbermatter Philipp: Niedergesteln S.85 ff.)&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;4. Kirchplatz&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Der Kirchplatz wurde in den letzten Jahren sehr schön restauriert und mit Skulpturen des berühmten Künstlers Carl Constantin Weber geschmückt. Am westlichen Ende des Platzes befindet sich ein Informationsstand zum UNESCO Weltkulturerbe &lt;a href=&amp;quot;http://jabs2.unibe.ch/unesco.html#detid=entry_1247134613906&amp;amp;fid=4848636&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;&amp;bdquo;Jungfrau- Aletsch&amp;ldquo;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;5. Wefahüs&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Eigentümer des Wefahüses sind die Munizipal- und Burgergemeinde Niedergesteln. Das Wefahüs ist eines der ältesten Wohnhäuser im Oberwallis. Die ältesten Teile stammen aus dem 12. - 13. Jh. Im Wefahüs befindet sich ein Uhrenmuseum, ein mächtiger Keller, ein funktionstüchtiger Backofen, eine offene Küche mit einer Rauchkammer, eine Stube und mehrere Kammern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Wefahüs kann für Anlässe wie Geburtstagsfeiern, Firmenessen oder Apéros (Stube bis 20 Personen) bei der Gemeindeverwaltung reserviert werden.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;5. Pfarrhaus mit Garten&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Das heutige Pfarrhaus ist das dritte und stammt aus dem Jahre 1480 und wurde in den letzten Jahren vorbildlich restauriert. Es ist in seiner Kombination zwischen Holz- und Steinbau&amp;nbsp; ein hervorragendes Beispiel für ein typisches&lt;a href=&amp;quot;http://www.walser-museum.ch/museum/arbeit/bauen/gebaeude/walliserhaus.html&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt; Walliserhaus&lt;/a&gt;. In den letzten Jahren wurde es in vorbildlicher Weise restauriert&amp;nbsp; Gleichzeitig wurde auch der Pfargarten neu gestaltet; er wurde zu einem kleinen Platz umgestaltet und bilden neben dem Kirchplatz ein wirklicher Blickfang im guterhaltenen alten Dorfteil.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wandern:&lt;/strong&gt; In den letzten Jahren wurde einiges an Wanderwege investiert; Niedergesteln ist mit einer &lt;a href=&amp;quot;http://www.niedergesteln.ch/besucher/haengebrueckejolischlucht/erlebnis-wanderung2005/beschreibungerlebniswanderung-pdf.pdf&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Hängebrück&lt;/a&gt;e an das&lt;a href=&amp;quot;http://www.myswitzerland.com/de/destinationen/ferienorte-der-schweiz/raron-niedergesteln.html&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt; Wandernetz&lt;/a&gt; der Lötschberg Südrampe angebunden&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;Quellen und zusätzliche Informationen:&lt;/h5&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&amp;quot;http://www.niedergesteln.ch&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;http://www.niedergesteln.ch&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&amp;quot;http://www.castellione.ch&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;http://www.castellione.ch&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Kalbermatter Philipp: Niedergesteln. Priorat und Pfarrei. Rotten Verlag, Visp, 2010, ISBN 978-3-905756-71-5&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;André Beerli: Unbekannte Schweiz: WALLIS. 26 Reisevorschläge, Hrsg. TCS und Shell Switzerland&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Willi und Ursula Dolder: Das WALLIS. DuMont Kunst-Reiseführer. Köln, 1986, 3. Auflage 1993&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h5&gt;VS, 9. 11. 2010&lt;/h5&gt;
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			<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 00:00:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.walsermuseum.ch/allgemein/kulturwege/walser-kulturweg-342</link>
			<title>Walser Kulturweg</title>
			<description>&lt;h2&gt;&lt;a href=&amp;quot;?id=58&amp;amp;mod_action=show_entry&amp;amp;entry_id=343&amp;quot;&gt;Die Route 1&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;führt durch die Altstadt von Brig zum Naturlehrpfad &amp;bdquo;&lt;a href=&amp;quot;?action=get_file&amp;amp;id=58&amp;amp;resource_link_id=446&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Achera Biela&lt;/a&gt;&amp;ldquo;&amp;nbsp; und über die Biela nach Ried-Brig, nach einer Dorfführung durch das alte Ried-Brig steigt er hinunter in das Briger Naherholungsgebiet, das Grindji, hier kehrt man der Saltina entlang zurück in das Zentrum von Brig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine Variant führ vom Grindji wieder hoch in den Wickert und kehrt dann über den dortigen Kreuzweg ins Zentrum von Brig zurück.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;&lt;a href=&amp;quot;?id=58&amp;amp;mod_action=show_entry&amp;amp;entry_id=344&amp;quot;&gt;Die Route 2&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;führt vom Stadtplatz in Brig über die Saltinabrücke (Hubbrücke) am Kapuzinerkloster auf dem alten Kirchweg zur Wallfahrtskirche (Mariaheiligtum) nach Glis, hier führt uns der Weg weiter zur alten&amp;nbsp;&lt;a href=&amp;quot;https://landmauer.ch/&amp;quot;&gt;Landmauer&lt;/a&gt;&amp;nbsp;(Letzi) in Gamsen und über die Rhonebrücke zum Waldlehrpfad in die &amp;bdquo;Driesta&amp;ldquo;; über Naters kehren wir zum Bahnhof Brig zurück.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;&lt;a href=&amp;quot;?id=58&amp;amp;id=58&amp;amp;mod_action=show_entry&amp;amp;entry_id=345&amp;quot;&gt;Die Route 3&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;führt vom Bahnhof Brig über die Rhone nach Naters; wir durchqueren die westliche Seite des alten Naters und steigen den alten Saumweg nach Geimen &amp;ndash; Blatten. In Geimen wenden wir uns Richtung Bitschji und weiter zur &amp;quot;Armen Seelen&amp;quot; Kapelle im Trämel. Dann steigen wir über den Weiler Hergdorn die Stahlgasse ab und erreichen den östlichen Teil des alten Naters und kehren nach dessen Besichtigung zum Bahnhof Brig zurück.&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;VS, 29. 09. 2010&lt;/h5&gt;
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			<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 00:00:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.walsermuseum.ch/allgemein/kulturwege/route-3-naters-–-geimen-–-traemel-–-naters-345</link>
			<title>Route 3: Naters – Geimen – Trämel – Naters</title>
			<description>&lt;p&gt;Die &lt;strong&gt;Route 3&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;führt vom Bahnhof Brig über die Rhone nach Naters; wir durchqueren die westliche Seite des alten Naters und steigen den alten Saumweg nach Geimen &amp;ndash; Blatten. In Geimen wenden wir uns Richtung Bitschji und weiter zur &amp;bdquo;Armen Seelen&amp;ldquo; Kapelle im Trämel. Dann steigen wir über den Weiler Hergdorn die Stahlgasse ab und erreichen den östlichen Teil des alten Naters und kehren nach dessen Besichtigung zum Bahnhof Brig zurück.&lt;/p&gt;

&lt;table border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; class=&amp;quot;table&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&gt;
	&lt;tbody&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;301&amp;nbsp;Rhone, Rotten&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;302&amp;nbsp;Judengasse&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;303 Berger &amp;bdquo;N&amp;ldquo;&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;304&amp;nbsp;Junkerhof&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;305 Pfarrhaus&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;306&amp;nbsp;Dorflinde,&amp;nbsp;Pranger&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;307 Burgerhaus&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;308 Ornovassoturm&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;309 Antoniuskapelle&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;310 Saumweg, Nomaden&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;311&amp;nbsp;Smaragdeidechse&amp;nbsp;&amp;bdquo;Grienig&amp;ldquo;&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;312&amp;nbsp;Walliserhaus,&amp;nbsp;Stallscheune&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;313 Landwirtschaftswandel&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;314&amp;nbsp;Bewässern&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;315 Geimen&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;316 Blatten&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;317 Bitschji&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;318 Laurentius Kapelle&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;319&amp;nbsp;Flesensteppe&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;320 Trämel&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;321 Hegdorn&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;322&amp;nbsp;Stadel&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;324 Stahlgasse&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;325 Totenplatte&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;326 Schloss &amp;bdquo;uff der Flüe&amp;ldquo;&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;327 Dorfplatz&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;328 Hegdornweg&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;329&amp;nbsp;Beinhaus&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;330&amp;nbsp;Pfarrkirche&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;331 Alter FO Bahnhof&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
	&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;

&lt;p&gt;vgl. Kulturführer zur Geografie, Geschichte, Wirtschaft, Sprache und Kultur. Brig-Glis, Naters und Ried-Brig. Hrsg. Volmar Schmid,&amp;nbsp;Verlag: &lt;a href=&amp;quot;https://www.wir-walser.ch/index.php?id=publikationen&amp;quot;&gt;Wir-Walser&lt;/a&gt;, Visp, 2001.&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;VS, 29. 9. 2010&lt;/h5&gt;
</description>
			<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 00:00:00 +0100</pubDate>
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</enclosure>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.walsermuseum.ch/allgemein/kulturwege/route-2-glis-–-gamsen-–-naters-344</link>
			<title>Route 2: Glis – Gamsen – Naters</title>
			<description>&lt;p&gt;Die&lt;strong&gt;&amp;nbsp;Route 2&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;führt vom Stadtplatz in Brig über die Saltinabrücke (Hubbrücke) am Kapuzinerkloster auf dem alten Kirchweg zur Wallfahrtskirche (Mariaheiligtum) nach Glis, hier führt uns der Weg weiter zur alten&amp;nbsp;&lt;a href=&amp;quot;http://www.landmauer.ch/de/&amp;quot;&gt;Landmauer&lt;/a&gt;&amp;nbsp;(Letzi) in Gamsen und über die Rhonebrücke zum Waldlehrpfad in die &amp;bdquo;Driesta&amp;ldquo;; über Naters kehren wir zum Bahnhof Brig zurück.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;table border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; class=&amp;quot;table&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&gt;
	&lt;tbody&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;101 Bahnhof&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;202&amp;nbsp;Saltinabrücke&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;3&amp;nbsp;Kapuzinerkloster&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;204 Venetzschloss, Malterserburg&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;205&amp;nbsp;Wallfahrtskirche Glis&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;206 Friedhof Glis&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;207 Friedhofkapelle St. Josef&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;208&amp;nbsp;&lt;a href=&amp;quot;http://www.landmauer.ch/de/&amp;quot;&gt;Landmauer&lt;/a&gt;&amp;nbsp;Gamsen&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;209 Naturlehrpfad Driesta&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;210 BLS Südrampe, Driesta&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
	&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;

&lt;p&gt;vgl. Kulturführer zur Geografie, Geschichte, Wirtschaft, Sprache und Kultur. Brig-Glis, Naters und Ried-Brig. Hrsg. Volmar Schmid,&amp;nbsp;Verlag: &lt;a href=&amp;quot;https://www.wir-walser.ch/index.php?id=publikationen&amp;quot;&gt;Wir-Walser&lt;/a&gt;, Visp, 2001.&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;VS, 27. 9. 2010&lt;/h5&gt;
</description>
			<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 00:00:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="https://www.walsermuseum.ch/writable/media/1613653645-f352ecf5cf.jpg" length="120543" type="image/jpeg">
</enclosure>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.walsermuseum.ch/allgemein/kulturwege/route-1-brig-–-ried-–-brig-343</link>
			<title>Route 1: Brig – Ried – Brig</title>
			<description>&lt;p&gt;Die&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Route 1&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;führt durch die Altstadt von Brig zum Naturlehrpfad &amp;bdquo;&lt;a href=&amp;quot;?action=get_file&amp;amp;id=58&amp;amp;resource_link_id=449&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Achera Biela&lt;/a&gt;&amp;ldquo;&amp;nbsp; und über die Biela nach Ried-Brig, nach einer Dorfführung durch das alte Ried-Brig steigt er hinunter in das Briger Naherholungsgebiet, das Grindji, hier kehrt man der Saltina entlang zurück in das Zentrum von Brig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine Variant führ vom Grindji wieder hoch in den Wickert und kehrt dann über den dortigen Kreuzweg ins Zentrum von Brig zurück. Sie enthält die folgenden Sehenswürdigkeiten, Themen und Informationen über Brig und Ried-Brig.&lt;/p&gt;

&lt;table border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; class=&amp;quot;table&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&gt;
	&lt;tbody&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;101 Bahnhof&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;102 Hotel Viktoria&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;103 Stadtplatz&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;104 Zur alten Post&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;105 Perrighaus&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;106 Kleines Perrighaus&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;107 Sebastianskapelle&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;107 Sebastianskapelle&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;109 Pfarrkirche Herz-Jesu&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;110 Haus Angleterre&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;1 Wegenerhaus&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;112 altes Stockalperhaus&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;113 Stockalperschloss&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;114 Haus Fernanda Stockalper&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;115 oberes Wegenerhaus&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;116 Kapelle St. Atonius&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;117 Metziltenturm&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;118 Klosterkirche St. Ursula&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;119 Kollegium Spiritus Sanctus&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;120 Kollegiumskirche&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;121 Ritakapelle&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;122 Naturlehrpfad&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;123 Kreuz auf dem &amp;bdquo;Sander&amp;ldquo;&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;123 Kreuz auf dem &amp;bdquo;Sander&amp;ldquo;&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;125 alte Dorfpartie Ried-Brig&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;126 Schlüecht&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;127 Stadel und Speicher&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;128 altes Walliserhaus&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;129 Weiler Brei (Heidenstadel)&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;130 Weiler Lingwurm&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;131 Wasserleite (Suon)&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;131 Wasserleite (Suon)&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;133 Untere Brigeri&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;134 Napoleonsbrücke&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;135 Kreuzweg&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;136 Stockalpergarten&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td&gt;137 Mediatheque&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;
			&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
	&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;

&lt;p&gt;vgl. Kulturführer zur Geografie, Geschichte, Wirtschaft, Sprache und Kultur. Brig-Glis, Naters und Ried-Brig. Hrsg. Volmar Schmid,&amp;nbsp;Verlag: &lt;a href=&amp;quot;https://www.wir-walser.ch/index.php?id=publikationen&amp;quot;&gt;Wir-Walser&lt;/a&gt;, Visp, 2001.&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;VS, 27. 9. 2010&lt;/h5&gt;
</description>
			<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 00:00:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.walsermuseum.ch/allgemein/kulturwege/saguwaeg-in-greechu-341</link>
			<title>Saguwäg in Greechu</title>
			<description>&lt;h2&gt;Wegbeschreibung&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Nachdem man die ersten zwei Tafeln vor der&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Kirche&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;gelesen hat, marschiert man durch den&amp;nbsp;&lt;strong&gt;südlichen Dorfteil&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;in Richtung Gasenried. Kurz nach der&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Bäckerei&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;Williner, an der Mauer eines Walliser Speichers, befindet sich der dritte Text. Er handelt von wandelnden armen Seelen. Beim Schlinggstein, einem&amp;nbsp;&lt;strong&gt;mächtigen Felsblock&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;im Weiler Chäschermatte, wird über eine boshafte Hexe berichtet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kaum hat man den Wald zwischen Grächen und Gasenried verlassen, kann man an der Wand eines&amp;nbsp;&lt;strong&gt;kleinen Holzhäuschens&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;gleich zwei spannende Armenseelengeschichten lesen. Von hier geht’s weiter nach Schalbettu hinter Gasenried, wo in der Nähe der&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Kapelle&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;geschildert wird, wie der vorrückende Riedgletscher zurückgebannt wurde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Von Schalbettu führt eine Forststrasse zu den&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Wasserleitungen&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;(Wegweiser zur Bordierhütte) und bis an den Rand des&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Riedbachs&lt;/strong&gt;. Mit Blick auf den tosenden Gletscherbach führt man sich die Legende von einem weisen Hirtenknaben zu Gemüte. Von hier aus erreicht man über einen steilen Pfad nach wenigen Minuten die&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Wasserfassung der Eggeri&lt;/strong&gt;, wo berichtet wird, wie der Kampf ums Wässerwasser ein Menschenleben forderte. Auf dem Rückweg, der Eggeri entlang, findet man die Legende von den undankbaren, verschwenderischen Bettlern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Beim&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Wegweiser &amp;laquo;Heimine &amp;ndash; Niedergrächen&amp;raquo;&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;steigt man zur Wasserleitung&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Chilcheri&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;hinunter. Dort, beim Punkt 11, soll sich ein Mann mit seinem verstorbenen Freund getroffen haben. Den Wegweisern folgend erreicht man dann von dort in ungefähr 30 Minuten das Dorfzentrum.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die übrigen Erzählungen befinden sich an den Wegen zur Hannigalp, zum Seetalhorn, zum Hohtschuggo und in den Weilern Egga, Bina und Niedergrächen. Sämtliche Standorte der Tafeln sind in der Liste aufgeführt. Genaue Routenbeschreibungen enthält die Broschüre &amp;laquo;Unterwegs in Grächen&amp;raquo;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Möchten Sie ein Beispiel&amp;nbsp;&lt;a href=&amp;quot;?action=get_file&amp;amp;id=58&amp;amp;resource_link_id=444&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;&lt;strong&gt;D eerschtuscht Chilcha&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;hören?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mehr auf &lt;a href=&amp;quot;http://www.graechen.ch/sites/index.php/de/sommer/kultur/sagenlandschaft&amp;quot;&gt;graechen.ch&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&amp;quot;http://shop-vs.ch/?site=firma&amp;amp;firma=augensaft.com&amp;quot;&gt;Buch und CD&lt;/a&gt; können bestellen&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;VS, 21.4.2011&lt;/h5&gt;
</description>
			<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 00:00:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.walsermuseum.ch/allgemein/kulturwege/iischers-wallis-340</link>
			<title>Iischers Wallis</title>
			<description>&lt;h2&gt;Iischers Wallis. Eine sagenhafte Wanderung&lt;/h2&gt;

&lt;h3&gt;Herausgeber:&lt;/h3&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;WallSaga,&amp;nbsp;www.wallsaga.ch&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Michel Zeiter, Charlotte Holze, Mathias Zuber, Norma Seiler, Sebastian Imhof&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h5&gt;Visp, 2012, Valmedia AG&lt;/h5&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;quot;Ischers Wallis&amp;quot;&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;ist einzigartig und das soll auch unser Buch sein: es beinhaltet Sagen aus dem Oberwallis. Es beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Welt der Sagen, sondern befasst sich auch mit den schönsten Wanderwegen und den faszinierendsten Flecken unserer schönen Alpenregion. Es ist informativ, interessant und spannend zugleich. Mit vielen Naturfotografien wird dem Leser unsere Bergwelt vorgestellt. Das Buch führt zu alten Traditionen des Wallis und bringt durch die packenden Sagen jeden Leser in eine andere Welt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Sagenbuch ist einfach aufgebaut, zu jedem Ort gibt es eine kurze Einführung und eine Sage. Zudem wird für jeden Bezirk eine Wanderung beschrieben, welche für jede Altersgruppe zu bewältigen ist. Zusätzlich gibt es noch zahlreiche Fotos von wunderschönen Plätzen, die man während der Wanderung in natura erleben kann. Wir möchten auf diese Weise dazu einladen ins Oberwallis zu reisen und es zu erleben.&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;VS, 12.11.12&lt;/h5&gt;
</description>
			<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 00:00:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.walsermuseum.ch/allgemein/kulturwege/kastanienselve-salzgaeb-339</link>
			<title>Kastanienselve Salzgäb</title>
			<description>&lt;p&gt;Das Projekt Waldreservat &amp;quot;Kastanienselve Salzgäb&amp;quot; hat - neben der ökologischen Aufwertung des landschaftlich bedeutenden Gebiets -&amp;nbsp; auch ein &amp;laquo;pädagogisches&amp;raquo; Anliegen: die Öffentlichkeit für das Natur- und Kulturerbe der Kastanienselven zu sensibilisieren. Mit dem bereits vorhandenen und zum Teil neu angelegten Begehungsweg sollen die Besucherinnen und Besucher durch das Waldreservat geführt werden. Die Informationsausstellung im De-Sepibus-Haus und an geeigneten Stellen angebrachte Informationstafeln orientieren über das Projekt. In einer steinernen Stallscheune in der östlichen Kernzone entsteht noch ein kleines Begegnungszentrum.&lt;br /&gt;
Unterhalt und Pflege des Waldreservates &amp;laquo;Kastanienselve Salzgäb&amp;raquo; übernimmt der im September 2006 in Mörel gegründete Verein &lt;a href=&amp;quot;https://cheschtenezunft.ch/&amp;quot;&gt;&amp;quot;Cheschtene-Zunft Mörel&amp;quot;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;Quelle:&lt;/h5&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Flyer&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Verein Cheschtene-Zunft Mörel&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&amp;quot;?action=get_file&amp;amp;id=58&amp;amp;resource_link_id=43d&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Flyer Chestene-Zunft&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;VS, 27. 4. 14&lt;/h5&gt;
</description>
			<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 00:00:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.walsermuseum.ch/allgemein/kulturwege/36er-weg-338</link>
			<title>36er Weg</title>
			<description>&lt;p&gt;Erbaut wurde der Weg nach 1939 durch das Gebirgsinfanterie Batallion 36, das während des II. Weltkrieges auf dem Rosswald stationiert war.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Während des ganzen II. Weltkriegs war es die Gebirgsbrigade 11 (Geb Br 11) der die Sicherung des Oberwallis und insbesondere des Simplons oblag. Ein Teil ihres Auftrages war es, eine allfällige Rochade des Simplons über den Saflischpass zu verhindern. Der Brigade war unter anderen Truppen auch das&amp;nbsp; Berner Gebirgs-Infanterie-Regiment 17 mit den Batallionen 34, 35 und 36 unterstellt, und dem erteilte sie nun den Auftrag , den Simplon zu verteidigen, ein Teil davon lautete: &amp;quot;Ein Bat aus dem Rgt 17 befindet sich in der &amp;quot;Rosswaldstellung&amp;quot; und verhindert eine feindliche Rochade über den Saflischpass in den Rücken des Stützpunktes Simplon. (vgl. E27/14330 Bd 1)&amp;quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dieser Teilauftrag wurde dem Batallion 36 übertragen, (wenn ich mich recht erinnere, stammen die Soldaten des Rgt 17 grossmehrheitlich aus dem Berner Oberland und zum Teil aus dem Emmental). Ein Batallion bedeutete 500&amp;nbsp; - 600 Mann, um die 100 Pferde, viele leichte bis schwere Infateriewaffen, dieser ganze Tross musste mit Nachschub versorgt werden; darum gingen die 36er als erstes daran, sich einen eigenen Nachschubsweg zu bauen. Zwar gab es Verbindungswege zur wichtigen Alpe Rosswald, doch die waren entweder zu steil (Burrischholz) oder zu schmal oder zu exponiert (Schallberg). Damals wurden alle Nachschubsgüter auf Maultieren transportiert, der Weg musste also eine mittlere Steigung aufweisen (19%) und zum Kreuzen genügend breit (1 &amp;ndash; 1.5 Meter) sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Da dieser Weg aber für den Transport nicht genügte baute man zusätzlich eine Militärluftseilbahn; sie führte vom Alten Schiessstand (Lowina, Ried-Brig) zu einer Mittelstation im Riedalpji hinauf bis zur Saflischmatte (heute oberhalb des Sommerwegs). Diese Bahn wurde aber 1948 abgerissen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der 36er Weg blieb bis zum Bau der Luftseilbahn (1953 - 1955 Transportbahn, ab 1955 Gondelbahn) die wichtigste Verbindung mit dem Rosswald, als dann der Berg in der zweiten Hälfte der 60er Jahre vom Schallberg her auch noch mit einer Strasse erschlossen wurde, geriet der Weg weitgehend in Vergessenheit. Erst in den 90er Jahren wurde er von der Gemeinde Ried-Brig wieder instand gestellt und wurde zu einem beliebten Wanderweg und in neuster Zeit auch Schneeschuhtrail.&amp;nbsp; Was dem Weg in neuster Zeit ziemlich zusetzt sind die vielen &amp;quot;Downhiller&amp;quot;, die ihn benutzen und beim Bremsen und Rutschen tiefe Furchen hinterlassen, die dann ihrerseits bei heftigem Regen zusätzlich ausgewaschen werden. Im Sommer gibt es Stellen, die von den Wanderern nur noch mühsam benutzt werden können.&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;Quellen:&lt;/h5&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Volmar Schmid: Der Einsatz der Geb Br 11 im Oberwallis. In: Herbst 1939. Bangen und Entschlossenheit.&amp;nbsp; Brig, 1989, S. 126 f. Othmar Kämpfen: Am Brigerberg.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h5&gt;Brig, 9. 1. 2013, Volmar Schmid&lt;/h5&gt;

&lt;p&gt;Als&amp;nbsp;&lt;a href=&amp;quot;?action=get_file&amp;amp;id=58&amp;amp;resource_link_id=438&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;PDF&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
			<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 00:00:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.walsermuseum.ch/allgemein/kulturwege/uef-walserspure-337</link>
			<title>Üf Walserspure</title>
			<description>&lt;h2&gt;Von Saas Almagell nach Zermatt&lt;/h2&gt;

&lt;h5&gt;Dr. Max Waibel:&amp;nbsp;Kulturgeschichtliche Splitter und persönliche Erinnerungen&lt;/h5&gt;

&lt;p&gt;Ich werde Sie mit einigen kulturgeschichtlichen Splittern und ein paar Bildern vertraut machen, die meist aus einer Zeit stammen, da eine Wanderung über mehrere Bergketten hinweg noch ein kleines Abenteuer war. Oft endete es nach Querung von Schneefeldern und Gletschern mit nassen Füssen. Es gab damals weder einen markierten &amp;laquo;Grande Sentiero Walser&amp;raquo;&amp;nbsp;&lt;strong&gt;(GSW)&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;bzw. &amp;laquo;Grossen Walserweg&amp;raquo;, noch eine &amp;laquo;Tour Monte Rosa&amp;raquo;&amp;nbsp;&lt;strong&gt;(TMR)&lt;/strong&gt;,&amp;nbsp;kein Handy und kein&amp;nbsp;&lt;strong&gt;GPS&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&amp;mdash; und noch wussten die meisten deutschsprechenden Bewohner der Monte Rosa-Südtäler nicht, dass sie im Laufe der 1970er Jahre von von&amp;nbsp;tedesci&amp;nbsp;zu&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Walsern&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;werden sollten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Meinen ersten Gang über den Monte Moro unternahm ich im Sommer 1970. In Saas Almagell deckte ich mich mit Lebensmitteln ein und brach mit etwa 20 Kilogramm im Rucksack noch bei Dunkelheit an einem Freitagmorgen in Richtung Mattmark auf. Hinter dem Stausee, den man beidseitig &amp;laquo;umrunden&amp;raquo; kann, steigt der Weg an zum Tälliboden&amp;nbsp; und weiter zum Monte Moropass, an dessen Südseite das im Winter 1997 zerstörte und neu aufgebaute Rifugio Caspare Oberto (2785 m ü. M.), zur Rast einlädt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als Variante zum steilen und geröllreichen Abstieg nach Macugnaga bietet sich die Fahrt mit der Seibahn an. Doch sollte man an der Zwischenstation Alpe Bill aussteigen, um von dort auf dem schönen alten Maultierpfad in die Talsohle zu wandern.&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;VS, 10. 9. 12&lt;/h5&gt;

&lt;h2&gt;Macugnaga/Makana&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Als ich damals, eben 1970, im hintersten Anzascatal bei der alten Kirche von Macugnaga ankam, weidete dort Guido Lanti, zwei braune Kühe &amp;mdash; &amp;laquo;La bella bruna svizzera!&amp;raquo;, meinte er stolz. Doch einer davon fehlte leider ein Horn. Wohl deshalb, weil die Ställe immer gleich klein blieben, die Kühe aber immer grösser wurden...&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;1842 schrieb der deutscher Forscher Albert Schott: die alte Linde werde bald sterben, die deutsche Mundart aber längerfristig überleben. Das Gegenteil trat ein:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Mundart starb, die Linde überlebte. Die Sage weiss, dass eine Saaserin diesen Baum vor langer, langer Zeit als Zweiglein über den&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Saaserbiärg&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;(Monte Moro) mitgebracht hat. &amp;mdash;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Muss ist ein Rundgang durch den schönen stillen Friedhof. Er erzählt Geschichten von waghalsigen und verunglückten Bergführern und Bergsteigern, von lokalen Grössen und den einfachen Leuten.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tatsächlich erhielt Macugnaga wd.&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Makana&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;(900-1400 m ü. M.) seine deutschsprachigen Siedler im 13. Jahrhundert über den Monte Moropass. Von 1250 stammt eine Urkunde über Alpstreitigkeiten, bei denen Brandtiftung, Viehraub und Totschlag zum Alltag gehörten. Deshalb drohte Graf Gottfried v. Biandrate damit, Leute aus dem Anzascatal in seine Besitzungen im Saastal zu verpflanzen, um den Frieden zwischen beiden Bevölkerungsgruppen zu sichern. Ob solche Umsiedlungen je stattgefunden haben, wissen wir nicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;1291 sind in einem Schiedsvertrag erstmals die &amp;laquo;communis et homines de Macugnaga&amp;raquo; genannt. Bis in die &amp;laquo;Kleine Eiszeit&amp;raquo; hinein, die um 1400 begann und bis 1850 dauerte, spielte der Saumweg über den Monte Moropass eine wichtige Rolle. Darum hatte Macugnaga bis ins 17. Jahrhundert auch einen Markt bei der alten Kirche.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Jahre 1550 erschienen im Anzascatal Kommissäre der Mailänder Regierung. Sie hatten abzuklären, ob die Bevölkerung tatsächlich nicht in der Lage sei, die monatlich geforderte Sondersteuer, den &amp;laquo;Mensuale&amp;raquo; zu entrichten. Die Berichte dieser Beobachter sowie die Abhandlung eines ebenfalls von der Mailänder Regierung im Jahre 1651 ins Anzascatal geschickten Berichterstatters gewähren Einblick in das entbehrungsreiche Leben der Bevölkerung von Macugnaga im 16. und 17. Jahrhundert:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;laquo;Drei Monate verbringt man ohne Sonnenlicht. Schnee und Wasser verwüsten immer wieder Felder und Häuser. Das Land ist so unfruchtbar, dass ausser wilden Kirschen, die, falls überhaupt, erst im August reif werden, keine geniessbaren Baumfrüchte wachsen. Der Roggen wird im August gesät und kann im August des folgenden Jahres, oft aber erst im September, geerntet werden. Es kommt vor, dass der Roggen wegen des schlechten Wetters gar nicht reift. Brot bäckt man zu Weihnachten und verbraucht es im Laufe des kommenden Jahres. Mit dem von den Matten geernteten Heu werden einige Tiere zur Selbstversorgung gehalten. Es gibt weder Karren noch Zugtiere. Die wirtschaftlichen Erträgnisse reichen nicht aus, um die Bevölkerung auch nur drei Monate im Jahr zu ernähren. Die Männer ziehen deshalb in die Welt hinaus, um die Daheimgebliebenen zu unterstützen. In Macugnaga trifft man nur alte Männer und Frauen; an Feiertagen besuchen über 200 Frauen, aber nur 15 bis 20 alte Männer die Messe. Die Einheimischen sprechen Deutsch, bauen Häuser nach deutscher Sitte aus Holz und kleiden sich nach Art der Deutschen. Mit den benachbarten Wallisern steht man in Verkehr, und viele Leute diesseits des Monte Moro sind mit Wallisern verschwägert und verwandt.&amp;raquo;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Neben vielen im 18. und 19. Jahrhundert zugewanderten Italienern und Tirolern arbeiteten einheimische Männer auch in den bereits 1291 genannten Goldbergwerken von Pestarena.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Heute ist das aus mehreren Ortsteilen bestehende, einst bergbäuerliche Macugnaga eine beliebte Feriendestination, die mit schöner Architektur und der Monte Rosa Ostwand als Blickfang aufwartet.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;VS, 10. 9. 12&lt;/h5&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Von Macugnaga nach Alagna&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Es war kurz nach Mittag, als ich mich von Guido Lanti und seinen beide Kühen verabschiedete, um über den Passo del Turlo, wd.&amp;nbsp;&lt;strong&gt;ts Tirli&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;nach Alagna, wd.&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Im Lann&lt;/strong&gt;&amp;nbsp; zu ziehen. Auf dem Dorfplatz von Staffa wd.&amp;nbsp;&lt;strong&gt;In d’ Stapfu&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;traf ich zufällig auf Ing. Augusto Pala, Architekt und Bergsteiger, und zu jener Zeit auch Bürgermeister von Macugnaga.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;4&amp;ndash;5 Stunden müsse ich wohl rechnen bis Alagna, meinte er, und ich zog gläubig und guter Dinge weiter...&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach rund einer Stunde stand ich am Lago delle Fate (1310 m ü. M.) am Eingang in die Valle Quarazza wd.&amp;nbsp;Kratz.&amp;nbsp;Weil es damals am Weg zum Turlopass noch kein&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Bivaco Lanti&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;gab, und ich abschätzen konnte, dass aus den mir angegebenen 4&amp;ndash;5 Stunden nichts werden konnte, übernachtete ich in einer Alphütte über dem Schweinestall. Das nächtliche Gegrunze vermischte sich mit Donner und Blitz und dem Tosen eines Wasserfalles, in welchem &amp;ndash; das erfuhr ich erst später &amp;ndash; das&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Zubuwiibj&lt;/strong&gt;,&amp;nbsp;eine mit Geschirren klappernde Milchpantscherin, für ihre Untaten büsste. Am frühen Morgen, das Gewitter hatte sich verzogen und die Sterne funkelten noch, nahm ich die unzähligen Kehren des vom Militär ausgebauten Saumpfades auf den Turlopass in Angriff. Die Gedenktafel auf der Passhöhe, die an das Walsertreffen hier oben vom 30. August 1970 erinnert, gab es bei meiner ersten Wanderung nach Alagna noch nicht.&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;VS, 10. 9. 12&lt;/h5&gt;

&lt;h2&gt;Alagna / Im Lann&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Schon um 1300 waren Walser im obersten Sesiatal auf dem Gebiet von Pietre Gemelle (= Zwillingssteine), zu deutsch Presmell sesshaft. Presmell bestand aus dem heutigen Alagna, wd. &lt;strong&gt;Im Lann&lt;/strong&gt; dem etwas talauswärts gelegenen &lt;strong&gt;Riva&lt;/strong&gt; und dem &lt;strong&gt;Val Vogna.&lt;/strong&gt; Alagna ist Tochtersiedlung Macugnagas. Eine Urkunde aus dem Jahre 1319 sagt, dass den &lt;strong&gt;Söhnen des Enrico von Labenorca di Macugnaga&lt;/strong&gt; ein Teil des Landgutes auf dem Dosso dei Larici übertragen wurde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit dem Colle del Turlo wd. &lt;strong&gt;ts Tirli&lt;/strong&gt; hatten die Leute von Macugnaga eine direkte Verbindung ins Sesiatal.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Siedler aus Macugnaga dürften in Alagna schon auf Leute aus Gressoney gestossen sein, die von Westen her über den &lt;strong&gt;Col d’Olen&lt;/strong&gt; und den etwas südlicher gelegenen &lt;strong&gt;Valdobbia-Pass&lt;/strong&gt; nach Alagna gelangt waren.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Landwirtschaft im obersten Sesiatal warf nicht genug ab für alle. Die Männer zogen deshalb schon früh nach Norden. In der Schweiz, in Süddeutschland, im Elsass und in Lothringen schufen die Presmeller Bauhandwerker und Architekten bedeutende spätgotische Kunstdenkmäler.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Solche sind etwa die Kirche von Raron (1508&amp;ndash;1517) von Ulrich Ruffiner, bekannt vor allem wegen des Grabes des Dichters Rainer Maria Rilke (1875&amp;ndash;1926) oder das Rathaus von Luzern, erbaut 1602-1606, von Anton Isenmann aus Presmell.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bis 1707 arbeiteten die Alagneser Emigranten traditionsgemäss in deutschsprachigen Ländern als Steinhauer, Gipser und Maurer. Jetzt aber, da Alagna zum Herrschaftsbereich der Savoyer gehörte, versuchte die neue Regierung, die Auswanderer nach Savoyen und Frankreich umzulenken. Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts zählte man in Alagna rund 700 Einwohner.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Davon waren 140 Männer den Sommer über abwesend. Einige Emigranten gründeten kleine Firmen in der Schweiz und in Frankreich. Dort konnten junge Alagneser eine Lehrstelle antreten. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ging die Tradition der saisonalen Auswanderung zu Ende.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber Alagna war nicht nur ein Ort der Abwanderung. Mit der Eröffnung der Goldminen im 16. Jahrhunderts zogen Bergwerksarbeiter wd.&lt;strong&gt; Erzlit&lt;/strong&gt; nach Alagna.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der politische Wechsel von 1707 wirkte sich in Alagna nicht nur auf die Auswanderung, sondern auch auf die Einwanderung aus, denn der Staat förderte den Bergbau. In der ersten Hälfte der 18. Jahrhunderts kamen sächsische Bergleute; nach 1750 setzte eine massive Einwanderung von piemontesischen Bergleuten aus dem Canavese ein. Diese liessen sich als geschlossene Gemeinschaft in den zentralen Fraktionen nieder, wodurch sich die ethnische Zusammensetzung dort einschneidend veränderte. Mit dem Rückgang und der Aufgabe der Bergbauindustrie nahm die Einwanderung wieder ab. Die zurückgebliebenen Bergleute integrierten sich nur langsam (sprachlich überhaupt nicht) und mit fortschreitender Italianisierung wurden Ehen zwischen den Nachkommen der Bergleute und Einheimischen häufig. In den umliegenden Weilern aber vermochte sich das walserische Element noch bis weit ins 20. Jahrhundert zu erhalten.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zurück auf die Wanderung. Nachdem ich die Sohle des hintersten Sesiatales erreicht hatte, ging ich &amp;ndash; es war ein sonniger Spätnachmittag &amp;ndash; auf der Strasse der Zentrumssiedlung zu.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Fusse des linken Hanges zog ein eng verschachtelter Weiler meine Aufmerksamkeit auf sich. Er heisst Ronco, die Deutschsprechenden nannten ihn &lt;strong&gt;Im Rongg. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenig später stand ich in einer engen Gassen zwischen den Holzhäusern. Eine zierliche kleine Frau mit einem riesigen geflochtenen Tragkorb voll Heu am Rücken kam mir entgegen. Weil wir einander kaum ausweichen konnten, kamen wir ins Gespräch. Sie hiess Maria, und war verheiratet mit dem 1901 in Bern geborenen Antonio Ghiger. Ich lernte ihn wenige Augenblicke später auf der mit Lattenwerk umgebenen Laube kennen. Maria deckte den abklappbaren Tisch und trug Brot, Käse, Wurst und eine Flasche Rotwein auf.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch solle ich, so riet sie mir, noch einen Augenblick warten, denn gleich käme ihre Tochter mit frischem Brot für den Sonntag aus dem &lt;strong&gt;Lann&lt;/strong&gt; zurück... Wir redeten bis tief in die Nacht &amp;ndash; und statt wie vorgesehen &amp;ndash; erwachte ich &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt; im Gasthof Monte Rosa, sondern in einem riesigen Bett in einer der 4 quadratischen Schlafkammern im ersten Stock des Hauses von Antonio und Maria Ghiger... Nach einer Tasse Kaffee und einer Scheibe des Sonntagsbrotes machte ich mich wieder auf den Weg.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um 1970 hatte Alagna 460 Einwohner, davon sprächen rund 100 den deutschen Dialekt, erfuhr ich im Gemeindebüro.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der 1890 verstorbene einheimische Arzt Giovanni Giordani schildert im Buch &lt;strong&gt;La Colonia Tedesca di Alagna-Valsesia e il suo dialetto, &lt;/strong&gt;wie es um die deutsche Sprache und Kultur im 19. Jahrhundert stand:&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;Bis in die ersten Jahrzehnte hinein habe sich das Deutsche gut gehalten. Schule, Predigt und religiöse Unterweisung waren deutsch. Die Pfarrherren waren Einheimische; alle Familien hatten deutsche Bücher. Aus der Schweiz importierte deutsche Poesie und Lieder seien gesammelt und von der Jugend gelesen, studiert und rezitiert worden. Im Winter wurden im Freien deutschsprachige Theater aufgeführt. Die Einheimischen heirateten nur unter sich. Jetzt aber sei alles anders. Das Deutsche sei praktisch aufgegeben worden, das Italienische habe Schule und Kirche erobert. Das Deutsche suche eine letzte Nische im Kreis der Familie. &amp;mdash; Soweit Giordani.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;1913 berichtete der deutsche Sprachforscher Karl Bohnenberger, dass unter den 632 Einwohnern noch 442 Deutschsprechende lebten. Heute, 99 Jahre später, sind es bestenfalls noch 10...&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch das althergebrachte Erzählgut ist heute erloschen. Man weiss gerade noch, dass im &lt;strong&gt;Wilte Mandjis Louch&lt;/strong&gt;, im Oltertal, ein merkwürdiger Geselle gehaust haben soll.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe bereits auf das Lattenwerk an den Lauben der Häuser hingewiesen. Dieses dienten dem Nachtrocknen von Heu und Getreide.&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;VS, 10. 9. 12&lt;/h5&gt;

&lt;h2&gt;Von Alagna nach Gressoney / Greschonei&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Verschiedene Übergänge führen von Alagna nach Gessoney wd. Greschonei. Der bekannteste ist der Col d’Olen (2881 m ü. M.). Zu Fuss ist er auf zwei Wegen erreichbar: der eine führt von Alagna am Rifugio Grande Halte und dem Sasso del Diavolo (= Teufelsstein) vorbei. Von Letzterem erzählt die Sage: Der Teufel wollte mit diesem Stein den Bau der Kirche von Gressoney verhindern. Im Olengufer, kurz vor der Passhöhe, lud er sich den grössten Steinblock, den er finden konnte, auf den Rücken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Er wollte damit auf das &lt;strong&gt;Olenhorn&lt;/strong&gt; und den Stein von dort auf die Kirche von Gressoney rollen lassen. Der Teufel wurde müde und musste auf halbem Weg rasten rasten. Als er den Block wieder auf den Rücken nehmen wollte, war er zu schwer. Wütend schlug er mit der Faust darauf und brüllte: &lt;strong&gt;Prebret!&lt;/strong&gt; (= Teufel) und der Felsblock war gespalten. Im gleichen Augenblick gab es einen schwarzen Rauch und &lt;strong&gt;ds laid Mandji&lt;/strong&gt; verschwand. Der Spalt im Stein aber ist heute noch zu sehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine lohnende Variante führt von Alagna ins autofreie Oltertal mit mehreren hübschen Kleinsiedlungen und weiter über den &lt;strong&gt;Foricpass&lt;/strong&gt; (2432 m ü. M.) zum Teufelsstein und zum Col d’Olen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als ich 1970 vom Col d’Olen, den ich vom Rifugio &lt;strong&gt;Grande Halte&lt;/strong&gt; aus erreicht hatte, in Richtung Gressoney abstieg, kam mir ein See ins Blickfeld: Der Lago Gabiet. Den steuerte ich an und dort lernte ich die hübsche Gressoneyer Lehrerin Alys Barell kennen, die den Sommer über Wirtin war am See und als Hüterin des Gressoneyer Kulturgutes in die Lokalgeschichte einging.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Viel, viel später, als ich bei einem Gressoneyer Freund noch immer von Alys mit dem Silberstreifen im Haar schwärmte, meinte der: &amp;laquo;Pass auf! Die hat auch Haare auf den Zähnen!&amp;raquo; So genau wollte ich es eigentlich gar nicht wissen.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Schatten waren schon lang, als ich im Sommer 1970 bei Alys aufbrach, um den Abstieg nach Tschaval in Angriff zu nehmen. In einer Hütte nicht weit von der &lt;strong&gt;Alpe Moos&lt;/strong&gt; schlug ich in mein Nachtlager auf und wanderte am folgenden Morgen vorbei am Hof Tschafal in die Talsohle&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Tal angekommen, stellte sich mir die Frage: Wie weiter?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Über die &lt;strong&gt;Bettaforca &amp;ndash; &lt;/strong&gt;&amp;nbsp;oder weiter talauswärts über den &lt;strong&gt;Pinterpass&lt;/strong&gt; &amp;ndash; ins Val d’Ayas? Ich entschied mich für einen Besuch von Gressoney mit anschliessender Begehung des Pinter Passes.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Exkurs ins Jahr 1998&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Heinrich Welf, ein lebhafter Gressoney-Luzerner, war Präsident des Komitees, welches 1998 das grosse Walsertreffen in Gressoney vorbereitete, zu dem rund 2000 Gäste aus allen Walsergebieten erwartet wurden. Meine Frau und ich hatten Heiri unsere Mithilfe bei den Vorbereitungen zugesagt. Wie vereinbart, erschienen wir am Mittwoch Nachmittag in der &lt;strong&gt;Casa Margherita&lt;/strong&gt; in Gressoney St-Jean.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Heiris Stärke war nicht unbedingt das Zuweisen präziser Aufträge. Deshalb wurde er von seinen Helferinnen immer wieder um Rat angegangen:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;laquo;Presidente, Presidente...&amp;raquo;: Einmal platzte ihm der Kragen und er sagte: &amp;laquo;Hered jetz uf met däm sautumme President!&amp;raquo; &amp;mdash; &amp;laquo;Aber wer sagt uns dann, was wir tun sollen?&amp;raquo; meldete sich eine Stimme.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir werfen jetzt einen Blick in die Geschichte des vermutlich im frühen 13. Jahrhundert von Wallisern via Theodulpass und Ayastal besiedelten Gressoney. Zwei Dinge spielten eine ganz wichtige Rolle:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Die &lt;strong&gt;Krämer&lt;/strong&gt; und&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;die italienische Königin Margherita von Savoyen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;Die Krämer bereisten anfänglich mit einem hölzernen Kaufladen auf dem Rücken die deutschsprachige Schweiz und Süddeutschland. Zu ihrem Sortiment gehörten Hüte, Handschuhe, Stoffe, Schürzen, Seidentücher, Strümpfe, Heiligenbilder, Spielkarten, Schmuck, Glas und anderes mehr. Allmählich vertauschten sie den hölzernen Verkaufsladen mit dem vornehmeren Lederkofer und schränkten den Handel auf Kleiderstoffe für Erwachsene und Kinder ein. Ihre Musterkollektionen präsentierten sie gerne in Gasthäusern; die Verarbeitung zu fertigen Kleidern überliessen sie zuverlässigen Massschneidern, wenn sie solche nicht in den von ihnen gegründeten Firmen beschäftigten. Aus Gressoney stammten auch die Lehrlinge, die zu Stoff-Reisenden ausgebildet wurden. Während Jahrhunderten wurde den Gressoneyer Krämern das Leben nördlich der Alpen von Behörden und Konkurrenten nicht leicht gemacht. Sie hatten vor allem in früheren Jahrhunderten allerhand Schickanen und Diskriminierungen zu ertragen. Aber zwei ganz andere Dinge brachte den erfolgreichen Stoffhandel um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zum Erliegen: Die Konkurrenz der Warenhäuser und die Umstellung auf die billige Massenproduktion.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Wesenszug, der die Gressoneyer Krämer auszeichnete, war die Liebe zur Heimat. Sie statteten diese nicht nur mit ansehnlichen Häusern aus, sondern sorgten auch für die Verbreitung der im deutschsprachigen Ausland erworbenen geistigen Kultur. &amp;mdash;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Wort zur Königin Margherita. Sie war die Tochter Ferdinands von Savoyen und der Elisabeth von Saxen. Von 1889 bis 1925 verbrachte die deutschsprechende, beliebte Königin regelmässig zwei Monate im Sommer in Gressoney. Zuerst wohnte sie in der Villa des Barons Luigi Beck-Peccoz, heute Villa Margherita, in Gressoney St-Jean, 1904 bezog sie das in ihrem Auftrag erbaute Castel Savoia. Das blieb natürlich nicht ohne Auswirkung auf den Tourismus...&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;VS, 10. 9. 12&lt;/h5&gt;

&lt;h2&gt;Von Gressoney ins Val d&amp;#39;Ayas&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Wir sind zurück im Jahr 1970. Durch verschiedene Weiler zog ich von Gressoney St-Jean wd. &lt;strong&gt;Seng Schang&lt;/strong&gt; wieder talaufwärts. Unmittelbar vor Gressoney Trinité oder &lt;strong&gt;Drifaltigkeit&lt;/strong&gt; schlug ich den Weg über &lt;strong&gt;Ligg (= klein) Albezu&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Gross Albezu&lt;/strong&gt; (1780 m ü. M.) zum Pinterpass (2777 m ü. M.) ein.&amp;nbsp; Von diesem Tor zum &lt;strong&gt;Valle di Cunéaz&lt;/strong&gt; im oberen Ayas wurde mein Blick auf den die Landschaft dominierenden Mont Blanc (4810 m ü. M.) gelenkt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach einem zuerst steilen Abstieg wanderte ich dem Weiler Cunéaz (2032 m ü. M.) zu, wo in den 1920er Jahren die rasch fortschreitende Entvölkerung einsetzte. Gegen 1960 war Cunéaz als Dauersiedlung aufgegeben, was einerseits mit der fehlenden Anbindung an den Verkehr, andererseits mit dem Aufkommen neuer Lebensformen im Val d’Ayas zusammenhing. Heute führt ein Fahrweg nach Cunéaz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf dem Weg von Cunéaz über Resy nach St-Jacques begleitete mich in den Jahren 2003&amp;nbsp; und 2012 jeweils im August meine Frau. Oft nahm sie eine Veränderung wahr, dann stach mir wieder eine Neuerung am Wegrand ins Auge.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In rund 15 Min. erreicht man von Cunéaz aus den Weiler Crest (1935 m ü. M.) an der gleichnamigen Station der Gondelbahn von Champoluc.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;Bei &lt;strong&gt;Crest&lt;/strong&gt; schlug ich den Weg in Richtung Soussun (1950 m ü. M.) und Resy (2072 m ü. M.) ein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;Die Dauersiedlung Soussun wurde als solche um 1930 aufgegeben. Sie dürfte ihren Namen dem deutschen Wort &amp;laquo;Salzen&amp;raquo; (Salzlecke?) und damit den Walsern verdanken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch Soussun ist heute auf einer Fahrstrasse erreichbar, und der Grosse Walserweg Richtung Resy und St-Jacques führt ein ordentliches Stück über Schotterstrasse und Skipiste abwärts zur Alpe Charcherioz, die seit 2010 vom Talort Frachey aus mit einer Standseilbahn zu erreichen ist. Nachdem ich einen Blick auf diese Neuerung geworfen hatte, wanderten wir auf der Strasse weiter talwärts Richtung St-Jacques, bis ein Schild auf den Fahrweg in Richtung Resy verwies. Der letzte Streckenabschnitt vor Resy ist als Bergweg erhalten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der von Walsern angelegte Weiler war bis um 1920 Dauersiedlung. Auch Resy ist heute ans Verkehrsnetz angeschlossen. Der Ort liegt am Weg zur Bettaforca (2672 m ü.M.), einem alten und wichtigen Übergang ins obere Gressoneytal.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wann die kleine Walsergemeinde im oberen Val d’Ayas sprachlich in der romanischen Nachbarschaft aufgegangen ist, lässt sich nicht ermitteln. Noch im 16./17. Jahrhundert betätigten sich viele Männer aus dem &amp;laquo;Teutsch Ayazertal&amp;raquo; als Säumer ins Wallis, andere verdienten ihr Geld als Wanderhändler. Wieder andere züchteten Maultiere, die sie verkauften. Im 19. Jahrhundert spielte die saisonale Auswanderung eine wichtige Rolle. Die Emigranten arbeiteten in der Schweiz oder in Frankreich, später richteten sie sich auf das Piemont aus und rund 300 Männer zog es nach Nordamerika Ein beliebtes Handwerk im Ayas war die Herstellung von Holzschuhen. Die sabots erinnern an Holländerschuhe. Weil die sabots in grossen Stückzahlen hergestellt und ins Ausland verkauft wurden, nahmen die Wälder zusehends Schaden, was &amp;nbsp;Pfarrer Auguste Clos 1889 zu Feststellung bewog: &amp;laquo;Bald werden sie alle ihre Wälder zerstört haben.&amp;raquo; Doch es kam anders. Das Val d’Ayas verfügt heute über einen ansehnlichen Waldbestand. Es ist heute eine der Tourismusdestinationen im mehrere Täler umfassenden Verbund &amp;laquo;Monte Rosa-Ski&amp;raquo;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Erstaunlich ist, dass im Ortsdialekt von St-Jacques noch anfangs der 1980er Jahre deutsche Wörter geläufig waren. Falls diese nicht der Geheimsprache der romanischen Aostataler angehörten, müssen sie walserischen Ursprungs gewesen sein. Lo bruedo war der Bruder, lo kranko der Kranke, l’on der Hund und schlofa hiess schlafen.&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;VS, 10. 9. 12&lt;/h5&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Vom Val d&amp;#39;Ayas zum Theodulpass&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Man kann von Resy &amp;ndash; ohne nach St-Jacques absteigen zu müssen &amp;ndash; zu den Cime Bianche gelangen. Der Weg führt dann in Fiery beim ehemaligen &amp;laquo;Albergo Bella Vista&amp;raquo; vorbei. Hier verkehrte die Königin Margherita, bevor sie ihr Herz für Gressoney entdeckte. Auch italienischen Schriftsteller, darunter &lt;strong&gt;Guido Gozzano &lt;/strong&gt;und &lt;strong&gt;Edmondo de Amicis, &lt;/strong&gt;aber auch der Dirigent &lt;strong&gt;Arturo Toscanini&lt;/strong&gt; weilten hier. Ganz in der Nähe liegt das einst walserische Vasé, heute nur mehr ein Sommerdörfchen, das mit schweizerdeutschem &lt;strong&gt;Wasen&lt;/strong&gt; gleichzusetzen ist und &amp;lsaquo;grasbewachsene Erdfläche, Rasen&amp;rsaquo; bedeutet.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dr. Max Waibel, August, 2012&lt;/p&gt;

&lt;h5&gt;Fotoquellen: alle Farbfotos stammen vom Autoren&lt;/h5&gt;

&lt;h2&gt;Empfohlene Literatur zum Thema&lt;/h2&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Carità, Enrico: Alla scoperta della Val d’Ayas, Ivrea, 1994&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Crosa Lenz, Paolo u. Giulio Frangioni: Macugnaga Monte Rosa, Domodossola, 2004&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Cugnetto, Carlo: Alla scoperta della Valle del Lys, Ivrea 1998&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Der Grosse Walserweg, Wabern-Bern/Zürich, 1989&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Nanzer, Remo: Tour Monte Rosa, Visp, 2001&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Tour Monte Rosa, Wanderkarte 1 : 50’000&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Valsesia, Teresio: Tour Monte Rosa &amp;ndash; Cervino, Verbania, 2007&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Waibel, Max: Das Walser Wanderbuch. Frauenfeld 2004&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Zinsli, Paul: Cunéaz und andere entschwundene Walserkolonien am Südhang der Alpen. In: Sprachspuren (1998) S. 87&amp;ndash;111&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h5&gt;VS, 10. 9. 12&lt;/h5&gt;
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			<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 00:00:00 +0100</pubDate>
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